12.09.2025
🍽️ Böhmische Semmelknödel – der Klassiker der tschechischen Küche
Ein Muss zu deftigen Braten, Gulasch oder Rahmsaucen – diese lockeren Knödel sind in Mitteleuropa ein fester Bestandteil der Sonntagsküche. In Deutschland werden sie vor allem in Bayern und Sachsen geschätzt, wo sie oft als Beilage zu Schweinebraten, Sauerbraten oder Wild serviert werden.
📝 Zutaten (für ca. 4 Portionen)
- 500 g Weizenmehl Type 405
- 250 ml lauwarme Milch
- ½ Würfel frische Hefe (ca. 21 g) oder 1 Päckchen Trockenhefe
- 1 Ei (Größe M)
- 1 TL Salz
- 2 altbackene Brötchen (gewürfelt)
- Optional: 1 Prise Zucker zum Aktivieren der Hefe
👩🍳 Zubereitung
- Hefe anrühren: In einer Schüssel Milch, Hefe und Zucker verrühren, 10 Minuten gehen lassen.
- Mehl, Salz und Ei hinzufügen, zu einem glatten Teig verkneten.
- Brötchenwürfel unterheben.
- Teig abgedeckt an einem warmen Ort ca. 45 Minuten gehen lassen.
- Aus dem Teig 2–3 Rollen formen.
- In leicht gesalzenem, siedendem Wasser 18–20 Minuten garen, dabei einmal wenden.
- Herausnehmen, kurz abtropfen lassen und in Scheiben schneiden.
💡 Tipps für die deutsche Küche
- Für eine besonders lockere Konsistenz kann man einen Teil des Mehls durch doppelgriffiges Mehl (Type 550) ersetzen.
- In Bayern werden Semmelknödel oft mit Petersilie verfeinert – das passt auch hier.
- Knödelreste lassen sich am nächsten Tag in Scheiben schneiden und in Butter goldbraun anbraten.
Die angegebenen Informationen dienen lediglich zu Informationszwecken und ersetzen keine medizinische Behandlung.